40 Jahre Partikelforschung/40 Years of Particle Research Bern, 11.-13. Februar 2009 Abstract |
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Maxi Krause (Caen): Wie synsemantisch sind Partikeln und wie autosemantisch das übrige? Grundsätzliche Überlegungen zu zwei vielleicht nicht sehr nützlichen Begriffen "Die synkategorematische oder synsemantische (von griech. syn
,mit‘: mit etwas zusammen etwas bedeutende) Bedeutung gliedert nichts
aus der außersprachlichen Wirklichkeit aus, sondern entfaltet
sich erst in Verbindung mit anderen Wörtern. So wird etwa durch in
nur die Art der Relation ausgedrückt, in der sich ein Objekt im
Verhältnis zu einem anderen befindet; weil bezeichnet ein kausales
Verhältnis zwischen zwei Sachverhalten (…)" – so die im Handbuch der deutschen Grammatik von E. Hentschel und H. Weydt (32003:21) vertetene Meinung. Dieser steht der Kommentar in Bußmann, Lexikon der Sprachwissenschaft (32002:111) gegenüber: "Die Unterteilung in A[utosemantikum] und Synsemantikum ist im strikten Sinne nicht haltbar."
Der Beitrag versucht sich dem Thema anhand einiger konkreter Fallstudien aus dem Bereich der Invariablen, die heute als Adpositionen bzw. Teile von Adverbien oder auch als Verbalpartikeln auftreten, zu nähern und unterzieht andererseits – stellvertretend – einige sog. Autosemantika einer genaueren Prüfung. Literatur: Bußmann, Hadumod (ed.) (32002): Lexikon der Sprachwissenschaft. Stuttgart: Kröner. Hentschel, Elke/Weydt, Harald (32003): Handbuch der deutschen Grammatik. Berlin/Ney York:de Gruyter. |
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