40 Jahre Partikelforschung/40 Years of Particle Research Bern, 11.-13. Februar 2009 Abstract |
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Christian Striebeck (Bonn)
Fokus- und Modalpartikeln im Altindischen (Vedischen) Die Partikeln des (vedischen) Altindischen werden traditionell in die zwei Hauptgruppen der emphatischen (bzw. hervorhebenden) und konnektiven Partikeln (vgl. u.a. DELBRÜCK 1888, SPEIJER 1896, MACDONELL 1916, HARTMAN 1966) eingeteilt. Im Vortrag werden die emphatischen Partikeln besprochen, unter denen sich die Funktionen von Fokus- und Modalpartikel unterscheiden lassen. Der Ansatz dieser diskurs-funktional definierten Partikelklassen basiert auf der Annahme, dass Partikeln auf bestimmte Aspekte des kommunikativen Kontextes referieren (vgl. z.B. FOOLEN, VAN DER WOUDEN 2003): vorhandene oder vermutete Annahmen von Sprecher bzw. Hörer (Modalpartikeln) bzw. alternative Besetzungen der vorliegenden Proposition (Fokuspartikeln). Bei den Partikeln in Wackernagel-Position (P2) schlägt LÜHR (2007) mit Bezug auf die Informationsstruktur eine Unterscheidung in unbetonte Fokuspartikeln (bzw. Vordergrundpartikeln) und betonte Hintergrundpartikeln vor. Während diese Einteilung eine klare Systematik der pragmatischen Funktionen von vedischen P2-Partikeln nahe legt, sollen im Vortrag auch mögliche Ausnahmen aufgezeigt werden. Problematisch für die genannte Unterscheidung ist vor allem die Multifunktionalität der Partikeln. In diesem Beitrag werden besonders solche Partikeln diskutiert, die in den Funktionen als Fokus- und Modalpartikel vorkommen. Literatur:
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