Tagung zum Thema Wortbildung /

Conference on word formation


Bern, 5. / 6. Februar 2014

Abstract:


Heinz Sieburg/Britta Weimann
Luxemburg
Die Wortbildung des moselfränkisch-luxemburgischen Raumes (WBLUX)


Das Luxemburgische entwickelt sich seit dem 19. Jh. zunehmend zu einer eigenständigen Nationalsprache. Grundlage hierfür ist vor allem das Moselfränkische, das als zunächst nur gesprochene Varietät neben der (auch) schriftsprachlichen deutschen Sprache stand. Vorläufer für beide ist in weiten Teilen eine deutsch-moselfränkisch-luxemburgische Regionalsprache, die sich in der Schriftlichkeit bis ins Mittelalter zurückverfolgen lässt. Aus sprachhistorischer Sicht erscheint der moselfränkisch-luxemburgische Raum schon aufgrund dieser spezifischen Dynamik von besonderem Interesse.
Das Forschungsprojekt ‘Die Wortbildung des moselfränkisch-luxemburgischen Raumes (WBLUX)’ ist als Tandemprojekt der Germanistik und Luxemburgistik in zwei Phasen konzipiert:

1. Phase: Historische Wortbildung des moselfränkisch-luxemburgischen Raumes (WBLUX1)
2. Phase: Die Wortbildung des Luxemburgischen. Historische Voraussetzungen und kontrastive Analyse (WBLUX2)

Das vorgestellte Projekt zielt zunächst darauf ab, die (deutsch-luxemburgische) Schriftsprachlichkeit seit dem Mittelalter zu erschließen. Hierzu dient die Bildung zweier Korpora, die in Hinblick auf die Wortbildung, konzentriert auf den Wortbildungstyp der expliziten Derivation, ausgewertet werden.
Gegenstand des Vortrages ist die Vorstellung dieses Projektes und einiger Beispiele aus dem Bereich der expliziten nominalen Derivation.

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